Ich führe jeden Tag Gespräche mit Tech-Teams und HR über ihre offenen Stellen
Von Knut
... und die Probleme sind in 2026 genau dieselben wie in 2020.
5 Baustellen dominieren das IT-Recruiting – immer wieder, quer durch alle Unternehmensgrößen:
1️⃣ Prozesse zu langsam – wer 5+ Tage für eine erste Rückmeldung braucht, verliert A-Player. Punkt.
2️⃣ Viel Volumen, wenig Qualität – 200 Bewerbungen, 3 die wirklich passen. Das ist kein Fachkräftemangel, sondern ein Sourcing-Problem.
3️⃣ HR und Hiring Manager reden nicht miteinander, haben teils komplett unterschiedliche Erwartungen – und der Bewerber sitzt zwischen den Stühlen.
4️⃣ Ghosting auf beiden Seiten – ja, auch Unternehmen ghosten. Wer im Glashaus sitzt...
5️⃣ Gehalts-Gap – wenn Budgets und Marktpreise für erfahrene Experten und Talente 30–40% unter den marktüblichen Standards liegen, ist das Gespräch schnell vorbei.
Meine Beobachtung: Baustelle 3️⃣ und 5️⃣ werden am meisten unterschätzt.
Alignment zwischen HR und Fachbereich entscheidet am Ende über alles andere, erst dann kommt das Gehalt.
Viele Top-Bewerber entscheiden sich heute mehr denn je aufgrund von Inhalten.
🙂 Aber wenn ihr versucht, IT-Experten, die 6-7 Jahre Berufserfahrung mitbringen, gute Jobs haben und bereits 78k verdienen für 65k einzukaufen
... dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn die Stelle monatelang unbesetzt bleibt 🙃
👉 An welcher Nummer scheitert es eurer Erfahrung nach am häufigsten?
Schreibt's in die Kommentare – Was ist für eurer Meinung nach in 2026 das größte Hindernis im Recruiting?
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